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Frida Kahlo

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  Frida Kahlo Frida Kahlo als Ikone der Emanzipation Seit den 70 ern gilt die mexikanische Malerin Frida Kahlo als Ikone für Emanzipation. Seit den 70ern wiederentdeckt, war sie ein Sinnbild von Selbständigkeit und Weiblichkeit. Sie wurde am 6. Juli 1907 in Mexico-Stadt geboren und verstarb dort am 13. Juli 1954. In dieser Zeitspanne verbrachte sie ein aufregendes Leben, das von einem sehr schweren Verkehrsunfall gekennzeichnet war und sie zur größten Malerin Südamerikas werden ließ. Sie war sehr gebildet und beschäftigte sich mit einem Medizinstudium. Am 17. September 1925 erlitt sie einen Unfall: eine Straßenbahn rammte den Bus, in dem sie saß, eine Haltestange durchbohrte ihr Rückgrat. Zahlreiche Knochenbrüche und Verletzungen an inneren Organen und der Gebärmutter erlitt sie. Sie erfuhr über 30 Operationen, die ihr Leben beherrschten. Ihre Bekanntschaft und spätere Heirat mit Diego Rivera ließ sie zur Kommunistin werden. * In der Rekonvaleszenz beginnt sie, an...

"Der Schrei" von Edvard Munch

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  Edvard Munch: „Der Schrei“ Edvard Munch wurde am 12.12.1863 in Christiania (Oslo) geboren und starb am 23.2.1944 auf seinem Landgut Ekely (Norwegen). Edvard Munch gilt als einer der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Avantgardist, Sympathisant und Teilnehmer der Boheme in Christiania. Später in Berlin war er in der Gruppe um das „Schwarze Ferkel“, und er war Individualist. Er war hochsensibel und stellte menschliche Seelenprozesse dar, die auf dem Beobachten psychischer Prozesse beruhten. Seiner Fähigkeit, menschliche Empfindungsprozesse darzustellen, liegt eine Erfahrung und Grunderlebnis zugrunde: das Sterben seiner Schwester an Tuberkulose in seiner Kindheit, ihr folgten später die Mutter und zwei weitere Geschwister, ebenfalls an Lungenleiden. Sein Vater war Arzt. Aber gegen Tuberkulose gab es im 19. Jahrhundert keine Medizin. Munch selbst litt an einer chronischen Bronchitis. Er bra...

Großsedlitz - die Doppelfiguren

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 Großsedlitz Die Doppelfiguren Großsedlitz gilt als das sächsische Versailles und liegt vor den Toren Dresdens. Der Barockgarten entstand unter der Regierung von August dem Starken. Allein die Architekturen fehlen, nur der Park wurde ausgeführt. In diesem Zeitraum entstanden Figuren von hoher bildhauerischer Qualität. Er zeigt 64 Statuen aus Sandstein. Es gibt acht Doppelfiguren, von denen die sechs unteren am Verlauf der Waldkaskade hier vorgestellt werden.   Die Plastiken bieten eine hohe Qualität, die Doppelfiguren befinden sich am unteren Ende der Waldkaskade unter dem oberen Orangerieparterre und zeigen höchste Ansprüche in der Ausführung. Es werden mythologische Szenen geschildert, die die barocke Gesellschaft durch den Park geleiten sollte.   Blick auf die Doppelfiguren   Apollo und Daphne Der junge Apollon, Gott des Lichtes, hatte sich in Daphne, eine junge, schöne Nymphe verliebt. Sie floh, ängstlich und zurückgezogen. Sie erkannte jedoch...

Großsedlitz eine Perle vor Dresden

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  Großsedlitz Großsedlitz gilt als das Sächsische Versailles- oder auch als die Unvollendete. Es liegt vor den Toren Dresdens, unweit der sächsischen Haupstadt. Sie ist die unvollendete Gartenanlage, da die geplanten Architekturen nicht ausgeführt wurden. Lediglich das Friedrichschlößchen ist heute zu sehen. Es ist Teil der historischen Substanz, ist allerdings erst im 19. Jht. errichtet worden. Die Gartenanlage ist gegliedert und terrassenförmig angelegt. Sie ist dreigeteilt. Der Barockgarten wurde unter August dem Starken angelegt und diente als Platz für höfische Feste und dem Szenario der Verleihung des Polnischen Weißen Adlerordens. Zwischen den Rabatten, die in Französischer Manier angelegt wurden, findet eine Vielzahl von Figuren Aufstellung. 1723 erwarb August der Starke, als Kurfürst von Sachsen, Friedrich August I, als König von Polen, August II, das Grundstück. 1719 war die Gestaltung durch J.C. Knöffel begonnen und nach 1723 durch Z. Longelune bis 1...

Die Maler der Brücke in dem Dorf Moritzburg

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  Die Maler der Brücke in dem Dorf Moritzburg Ein Spaziergang auf den Spuren der Künstler Foto: Schloss Moritzburg; Dagmar Radons, 2025 Die Maler der Brücke in dem Dorf Moritzburg Die Maler der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ Kirchner, Bleyl, Heckel und Schmidt-Rottluff veränderten den Stil, den sie in Dresden entwickelt hatten und wandten sich der ländlichen Umgebung zu. Hier verbrachten sie die Sommermonate von 1909 bis 1911. Die Künstler (Architekten und Architekturstudenten) kehrten sich von der traditionellen Malweise ab und konzentrierten sich auf alltägliche Szenen. Mit den Umrißlinien und lebhaften Farben werden nicht Objektivitäten wiedergegeben, sondern erlebte und gefühlte Gedankeninhalte, die sie vor dem Betrachter zum Ausdruck bringen. Sie waren Avantgardisten, Expressionisten. Gesehene und erlebte Gefühlsprozesse werden von der Objektivität entfremdet, die Konturen stark betont und die Farben verfremdet. Das Ausdrucksmittel der „Brücke...

Die Künstlergruppe "Brücke" in Dresden-Löbtau

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  Die Künstlergruppe "Brücke" in Dresden-Löbtau Der Expressionismus zu Beginn des 20. Jhts. Der Expressionismus in Löbtau konzentriert sich auf drei wesentliche Elemente:   Die Künstlergruppe „Die Brücke“, die sich 1905 formierte Die Lampenfabrik in der Gröbelstraße, in der die „Brücke“ ihre erste Ausstellung hatte Das Atelier von Otto Dix in der Kesselsdorferstraße     Ernst Ludwig Kirchner, Dresden-Friedrichstadt, 1909 * Die Künstlergruppe „Brücke“ wurde 1905 in der Friedrichstadt von den Künstlern Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Fritz Bleyl (1880-1966), Erich Heckel (1883-1970) und Carl Schmidt-Rottluff (1884-1976) gegründet. Die Atelierräume von Kirchner und Heckel befanden sich ...